Mythen mit Bildern und Symbolen

Um den Kindern Mythen beizubringen und generell längere Geschichten, zum Beispiel im Geschichtsunterricht, sind Kärtchen mit Symbolen sehr sinnvoll.

Wenn es um die bekannten mythischen Gestalten geht, suchen Sie einfach Bilder im Internet, die den Sachverhalt ab besten abbilden, zum Beispiel einen Sysiphos oder einen Tantalos.

Drucken Sie diese Bilder bunt aus, laminieren Sie sie und fragen Sie Ihre Schüler in regelmäßigen Abständen nach den Namen der Gestalten und nach den Geschichten um diese. Die visuelle Stütze ist für den Schüler wirklich eine große Hilfe.

So kann es aussehen:

Götterpuzzle

Für zwischendurch in der Lateinnachhilfe eignet sich das Götterpuzzle. Sie brauchen dazu schöne Götterbildchen, auf denen die Attribute der Götter klar erkennbar sind, z.B. aus „Sic est 1, Sachwissen Latein, Lehrbuchphase“, Seite 10.

Diese Götterbildchen kann man nun farbig abkopieren, laminieren und ausschneiden. Gesondert schneidet man noch die Götternamen mit dazugehörigen Attributen heraus. Das Ganze kann man in einem Kuvert aufbewahren, sonst gehen die kleinen Teile schnell verloren.

Nun kann man den Schüler dazu anhalten, den Göttern die jeweiligen Namen und Attribute zuzuordnen. Als weiteren Schritt kann man die Attribute wegnehmen und der Schüler soll die Götter selbst benennen.

Weiterhin kann man auf einem Blatt einen Stammbaum der Götter skizzieren, der Schüler kann die Götter dann auf dem Stammbaum zuordnen.

Caesars „De bello Gallico“ mit Comics

 

Caesars „De bello Gallico“ ist eine schwierige Lektüre, stellenweise ziemlich trocken und sprachlich anspruchsvoll. Michaela Hellmich, die Verfasserin des Comics, hat bewundernswerte Arbeit geleistet: Sie hat Caesar tatsächlich als didaktisch aufbereitete Lektüre hervorragend umgesetzt.
Auf der einen Seite findet man einen Schwarz-Weiß-Comic mit vereinfachtem Text. Diesen kann man übrigens auch schon in der 8. Klasse einsetzen, um Schüler mit Caesars „De bello Gallico“ bekannt zu machen. Die Bilder sind genau und gut gemacht, manchmal lustig, geben auch die Charaktere gut wieder. An einigen Stellen sind sinnvolle visuelle Erläuterungen eingebaut, damit man den Inhalt besser nachvollziehen kann. Es gibt auch eine Karte zum Selbstbearbeiten. So kann sich der Schüler auch viel mehr unter abstrakten Begriffen vorstellen, auch geografische Verhältnisse werden klarer. Die handelnden Charaktere bekommen ein Gesicht und das alles erleichtert die Lektüre ungemein.
Auf der gegenüberliegenden Seite findet man den Originaltext mit Angaben, Aufgaben zur Sprache und Texterschließung sowie Aufgaben zu Textverständnis und Interpretation. Die Aufgaben sind zum Großteil gut gemacht und regen zur Sprach- und Inhaltsanalyse an.
Gut ist auch, dass die Illustrationen in schwarz-weiß gehalten sind, so dass beim Kopieren der Charme der Bilder nicht verloren geht, was manchmal beim Kopieren bunter Bilder passiert. Da hat die Autorin wirklich mitgedacht.

Manche Aufgaben,wie zum Beispiel „Verfasse den Tagebucheintrag eines Germanen“, sind der jetzigen zweifelhaften Mode, Interpretation über die Identifikation mit der fiktiven Gestalt auszuarbeiten, geschuldet. Natürlich muss man auch erwähnen, dass der Schüler durch die Vorlage einer visuellen Umsetzung der Möglichkeit beraubt wird, sich selbst etwas vorzustellen. Diese Einschränkungen empfinde ich aber als minimal, denn selbst gute Lateinschüler können sich nur schwer etwas unter Caesars Texten vorstellen.

Ich persönlich habe Caesars „De bello Gallico“ durch dieses Heft für mich neu entdeckt und empfehle es jedem Nachhilfelehrer zur begleitenden Lektüre.

Das Heft kostet 14 Euro und ist jeden einzelnen Euro wert.

Hier können Sie einen Blick ins Buch werfen:
https://www.amazon.de/Caesar-Gallische-Krieg-Comic-Caesar-Lekt%C3%BCre/dp/3525710208/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1507209929&sr=8-1&keywords=hellmich+michaela

Lateinische Grammatik effektiv üben

 

Gezielte, isolierte Übungen zu einzelnen Phänomenen sind immer noch die beste Möglichkeit, lateinische Grammatik zu wiederholen. Zur selbstständigen Arbeit braucht man beigelegte Lösungen und viele Übungen, die nach Schwierigkeitsgrad aufbauend angeboten werden.

Diese Anforderungen erfüllt „Durchstarten Latein: Grammatikübungsbuch“ von Oliver Hissek und Dr. Wolfram Kautzky voll und ganz. Hervorragende Grammatikwiederholung für alle Lernjahre (für das erste Lernjahr ist es allerdings nicht geeignet), ausreichend Übungsmaterial, beigelegte Lösungen. Mit etwas Phantasie kann man eine Wiederholung der verschiedener Mythen und römischer Geschichte einbauen. Das DINA4-Format und die schwarz-weiße Gestaltung sind toll zum Kopieren geeignet. Ich nutze das Buch seit zehn Jahren und bin sehr zufrieden damit.
Achtung: Nicht zu verwechseln mit „Durchstarten Latein: Couchbuch“ des gleichen Verlags. Dieses enthält sehr viele Grammatikerklärungen und viel weniger Übungen, als nötig. Ich halte es deswegen für eine schlecht Geldanlage.

Hier können Sie einen Blick ins Buch werfen:
http://www.veritas.at/sbo/ebook/px/15773/files/assets/basic-html/index.html#8

Vokabelmerkhilfen für Latein

„Kaputt ist der Kopf“ ist ein Buch von Oliver Geisselhart und Helmut Lange. Das Format ist DINA5.
Pro Stunde kann man mit diesen Buch – so das Versprechen auf dem Einband – hundert und mehr Vokabeln lernen. Das ist einer besonderen Methoden geschuldet, welche die Verfasser natürlich bewerben: mit Hilfe einer Eselsbrücke soll man sich zu jedem lateinischen Wort ein Bild vorstellen und so das Wort in seinem Gehirn verankern. Dementsprechend ist das Buch als eine Art Wörterbuch für Eselsbrücken zu verstehen.

Bis Seite 56 wird die besondere Merkmethode der Autoren vorgestellt und erläutert.
Auf Seite 56 wird genau erklärt, wie die Eselsbrücken zu verstehen sind.
Ab Seite 57 geht es los. Rotgedruckt stehen da die lateinischen Wörter, schwarzgedruckt die deutsche Eselsbrücke mit Übersetzung.

Die Qualität der angebotenen Eselbrücken schwankt. „Kaputt ist der Kopf“ – die Eselbrücke, die dem Buch seinen Namen gegeben hat – finde ich fast schon genial. Einige andere Eselsbrücken, hingegen, zum Beispiel „cubare – die Kuh liegt auf der Bahre“ doch etwas merkwürdig. Manche sind arg künstlich konstruiert, zum Beispiel „cura – Weil ich Sorgenfalten habe, muss ich zur Kur“ oder „hostis: Horst is‘ der Feind“. Der arme Horst muss im Deutschen sein „r“ verlieren, um als Eselsbrücke zu dienen.
Das ist generell ein Problem: viele der angebotenen Eselsbrücken sind phonetisch, d.h. kommen durch Gleichklang von Wörtern oder Silben zu Stande.
Dann gibt es auch vereinzelt Hämmer wie: „ignorare: Ich weiß nichts vom IGel, der nach NOrden zu seinem HAREm wandert“ aber auch Perlen wie „iam: Heute schon gejammert?“

Der Kauf dieses Buchs hat mir persönlich und auch meinen Schülern einige lustige Momente beschert. Ich würde aber nur diejenigen Wörter nachschlagen und mir auf diese Weise merken, die ich anders nicht in meinen Kopf bekommen. Sonst ist der Aufwand zu hoch.

Hier können Sie einen Blick ins Buch werfen:

Eine römische Galeere zum Anfassen

Um den Schülern im Lateinunterricht vor die Augen zu führen, wie römische Legionäre ausgesehen haben und wie ein römisches Schiff (in etwa) ausgesehen hat, gibt es, finde ich, nichts Besseres als die entsprechende History-Reihe von Playmobil.

Ich möchte die römische Galeere vorstellen. Auf der Abbildung ist gut zu erkennen, dass der Set nicht nur ein Römerschiff enthält, sondern gut ausgestattet ist mit Zusatzmaterial. Zwei Legionäre, ein Centurio, sechs Schilde, eine Standarte, sogar eine Schleuder, die tatsächlich schleudern kann, einige Fackeln und verschiedene Waffen sind enthalten. Mit dabei sind drei Behälter für Essvorräte, einige kleine Gläser, Bananen, Möhren und Brot. Das Zusammenbauen macht Spaß und geht sehr schnell, ca. 30 Minuten braucht man. Das Schiff hat eine kleine Vorratskammer im Boden, in der man für den Transport des Schiffs alle Vorräte und Waffen verstauen kann. Das Schiff kann man mit einem Motor aufrüsten, so dass es tatsächlich segeln kann. Die kleinen Legionäre können am Schiff festgemacht werden; so kann man das Schiff unbeschadet transportieren.

Ich finde dieses Schiff sehr empfehlenswert. Man kann es bereits in der Lehrbuchphase einsetzen bei der Behandlung der Invasion Britanniens durch die Römer. Natürlich wird dieses Schiff samt der Legionäre insbesondere für die Caesar-Lektüre interessant sein.
Im Übrigen kann man die Legionäre durch einen Kampftrupp ergänzen und so die Formationen der Römer veranschaulichen.
Bei Amazon kostet das Schiff 44,99 Euro, gerade ist es reduziert für 29,95 Euro zu haben.
Der Kampftrupp, bestehend aus sechs römischen Legionären mit Schilden und Schwertern sowie Speeren kostet gerade bei Amazon 10,99 Euro.

 

Eine römische Villa zum Anfassen

Anschauungsmaterialien im Fach Latein begeistern die Schüler und haben, meiner Ansicht nach, einen hohen didaktischen Wert. Sich die Dinge und die Lebenswelt der Römer vorstellen zu können, hilft den Schüler beim Erlernen der Sprache immens.

Hier möchte ich die römische Villa vorstellen, die man als Bastelbogen erwirbt (7,90 Euro bei Museion). Zusammengebaut besteht die Villa aus zwei Teilen: einem Dach und dem eigentlichen Haus. Das Innenleben der Villa ist liebevoll gestaltet und einigermaßen historisch korrekt.
Einsetzen kann man die Villa vor in der Lehrbuchphase, wenn es eben um das römische Landhaus geht.

Wer allerdings nicht so gern bastelt, sollte sich die Villa vielleicht zusammenbauen lassen, denn der Aufbau dauert seine Zeit und ist recht aufwändig. Ich baue an meiner Villa bereits seit einem Jahr. Sie besitzt noch kein Dach und ist leicht schief: