Trailer zu „Altered Carbon“

Für ältere Schüler im Englischunterricht kann man Trailer von durchaus aktuellen Serien und Filmen zeigen, um sich dann über folgende Fragen zu unterhalten:

  • what is this series/film/show about?
  • what can you tell about the main character?
  • where does this series/film/show take place?
  • which genre is this series/film/show?
  • do you like sci-fi? which genre do you like most?
  • what do you think: how will this story evolve/end?
  • are you interested in this show?

Dieser Trailer dauert 2:22 und wird mit der entsprechenden Besprechung insgesamt etwa 10 Minuten Ihrer Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Als starter und zum Aufwärmen bei einer Stundenlänge von 60 oder 90 Minuten oder für Zwischendurch nach schreibreichen Grammatikübungsphasen durchaus denkbar.

Kurzfilm „Hey deer!“

Lassen Sie den Schüler diesen Kurzfilm (6:15) anschauen, sammeln Sie anschließend gemeinsam mit dem Schüler in einer Mind Map die notwendigen Vokabeln, um diese Geschichte nachzuerzählen. Man kann gern an dieser Stelle einige andere Tierbezeichnungen wiederholen:

  • deer (reindeer, elk); antler; light brown, brownish, fluffy fur
  • snowy landscape
  • cabin in the woods
  • lonely
  • book shelves, fireplace, cups, mugs, table, pictures on the wall, bed
  • dotted favourite mug
  • blanket, rug with a pattern of little red deers
  • to sleep
  • mixed up
  • cocoa
  • cap
  • to shovel the sidewalk (free) (AE)
  • to clear the sidewalk
  • over and over again
  • again and again
  • icicle on the house
  • strange lights, Northern Lights/ aurora borealis
  • to tidy up the chaos
  • being tired of tidying up
  • being fed up with tidying up
  • to slip on the ice while shoveling the sidewalk
  • a pane of glass
  • a little girl playing with the snowglobe

Lassen Sie den Schüler anschließend diese Geschichte erzählen. Wegen der Länge des Zeichentricks (6:15 Minuten)  und dem Sammeln der notwendigen Vokabeln (mindestens 7 bis 10 Minuten ) müssen Sie für diese Übung mit mindestens 20 bis 25 Minuten rechnen.

Achten Sie bei den ersten Malen nicht so sehr auf Sprachrichtigkeit wie auf den Sprachfluss, hier heißt es „fluency before accuracy“. Wenn der Schüler zu viel über die Richtigkeit nachgedenkt, wird er womöglich bei seinen ersten Sprachversuchen gehemmt und kann diese Schwelle nicht überwinden.

Wiederholt man diese Übung mit verschiedenen Kurzfilmen, sind Fortschritte bei den Schülern deutlich erkennbar. Hat sich der Schüler beim ersten Mal fast gar nicht getraut und kaum ein Wort herausgebracht, hört man bei vierten oder fünften Mal bereits komplexere grammatikalische Konstruktion, weil der Schüler aus eigenem Antrieb neu gelerntes anwenden will.

Kurzfilm „Un Sacré Mariage“

Zuerst besprechen Sie die Vokabeln aus dem Wortfeld „sich verlieben, sich gegenseitig eine Stütze sein, heiraten“. Das können sein:

  • to (madly) fall in love
  • to get involved with each other
  • to be faithful and help each other
  • to propose
  • to accept a proposal
  • to organize a wedding/ to book a wedding planner
  • civil wedding / registry office wedding
  • to get married in church
  • fiancèe, fiancè
  • beautiful bride and happy groom
  • priest
  • nun
  • adequate / in adequate music
  • marriage certificate

Dann zeigen Sie diesen Kurzfilm, der etwa zwei Minuten dauert, damit der Schüler sich das bildlich vorstellen kann und mit den abstrakten Vokabeln etwas Visuelles verbinden kann.

Der Schüler muss nur mit Hilfe der besprochenen Vokabeln den Inhalt des Kurzfilms wiedergeben. Das wird etwa 8 Minuten dauern.

Anschließend können Sie dem Schüler eine Heiratsurkunde zeigen:

Dazu kann er die Vokabeln erschließen, die auf der Urkunde zu finden sind und als deutsche Übersetzung daneben schreiben, um es sich gut einprägen zu können und die Bedeutung nicht falsch auszulegen:

  • signature
  • witness
  • officiated by
  • matrimony

Das Ganze dauert etwa 1 5 Minuten. Es ist geeignet nach Schulaufgaben zur Entspannung und Auffrischung von Vokabeln für zwischendurch.

Weihnachts-Special

 

Kurz vor Weihnachten sind Schüler eher müde und gestresst, ferienreif sozusagen.
Deswegen ist es sinnvoll, etwas Lehrreiches und eher Putziges zu machen.
Mit zwei ganz einfachen Tricks gelingt das in jeder Jahrgangsstufe.
Mit dem Arbeitsblatt zum klassischen Zeichentrick „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“ und dem bei YouTube verfügbaren Kurzfilm kann man ca. 20 Minuten bis 45 füllen, je nach Wunsch. Das Arbeitsblatt kann man bunt ausdrucken, laminieren und mit einem Folienstift ausfüllen lassen, denn die Schüler bewahren solche ABs meist nicht auf und das bunte Drucken lohnt sich in dem Fall nicht.

Das Kurzvideo besteht aus einer sehr schönen Version des Weihnachtsliedes über den Karriere-Aufstieg eines Rentieres namens Rudolph sowie einem anschließenden Zeichentrick mit einem Gedicht über das besagte Rentier. Das Lied selbst ist eher einfach, auf dem Arbeitsblatt kann man dazu die Lücken ausfüllen lassen. Unten auf dem Blatt sieht man kleine Bilder und dazugehörige englische Wörter. Ab der 7. Klasse können Kinder durchaus die Lücken ausfüllen. Für jüngere Schüler ist es zu schwer.
Ältere Schüler können anschließend die Fragen zum Inhalt beantworten und das Gedicht erschließen.

Hier die Links zum AB und zum entsprechenden YouTube-Video:

http://busyteacher.org/21562-rudolf-the-red-nosed-reindeer-1948.html
https://www.youtube.com/watch?v=ytcqmTUwcK0&feature=youtu.be

Schließlich können Sie Ihren Schülern gemeinsam mit Rudolph wünschen:

Merry Christmas!

Zauberkästen im Unterricht

Zaubertrickssets können sich  für Lehrer als sehr nützlich und vielseitig einsetzbar erweisen.

Ich möchte den Kasten Magic XXL von Ravensburger vorstellen sowie den Zauberkasten Simsala.

Magic XXL von Ravensburger  

Dieser Kasten bietet 14 eher einfache Tricks. Das Set besteht aus fünf Zauberchips, einem Zauberwürfel, einem roten Zauberkästchen, zwei grünen Zauberkappen, zwei blauen Ringen, einem Spateln, drei oder vier kleinen, flachen Zauberchips und zwei kleinen roten „Zaubereimern“ und einem schwarzen Zauberkästchen. Außerdem gehören ein paar Zauberkarten und eine runde gelb-rote Karte dazu. Die Anleitungen zu den Tricks findet man auf praktischen Pappkarten auf Deutsch. Außerdem kann man durch ein paar Aufsätze den Zauberkasten vor den Augen des Publikums verstecken.  Ich finde, dass die meisten Tricks wirklich gelingen und nicht nur auf optischen Täuschungen beruhen, sondern wirklich nur mit Hilfe des nötigen Zubehörs gelingen. Ich habe etliche Zaubertricks ausprobiert und kann mit Sicherheit behaupten: man errät nicht sofort, wie der Trick funktioniert.

Zu einem Trick habe ich sogar eine 45-Minuten-Deutschstunde zur Vorgangsbeschreibung konzipiert.

Zauberkasten Simsala

Der zweite Zauberkasten, Simsala, bietet neben etlichen Tricks mit zwei großen Zauberkästen, einem Zauberstab, vielen Holzperlen und Zauberkarten sowie Zauberschnüren, Zauberbeuteln und einigen weiteren Features vor allem eine mehrsprachige Anleitung. Diese kann man hervorragend im Englischunterricht  einsetzen.

Zauberkästen kann man auch bei fortgeschrittenen Englisch-Schülern für die Erklärung der Zeiten gut einsetzen, da es bei den Zaubertricks ja um Vorgänge geht, die sich gut und konkret beschreiben lassen.

 

Vokabelheft „Häfft“ für Englisch

Um Vokabeln zu lernen, gibt es bekanntlich viele verschiedene Methoden. Eine der gängigsten ist es, die zu lernenden Vokabeln in einem Heft zu notieren und daraufhin zu lernen. Üblich ist es auch in der Schule, Vokabeln in ein Heft abschreiben zu lassen, um eine erste Bekanntschaft mit den Wörtern machen zu lassen.
Die gängigen Vokabelhefte sind leider ziemlich trist: ein kleines Heft mit zwei Spalten.
Ich möchte ein Gegenprogramm dazu vorstellen: das VokabelHäfft Englisch aus der bekannten Häfft-Reihe.

Dieses Vokabelhäfft gibt es in verschiedenen Formaten, im Folgenden geht es um die Variante DINA5-Format. Das Heftchen hat einen bunten Umschlag mit typischen Londoner Bauwerken und lustigen Comic-Figuren darauf. Auf dem Umschlag innen findet man Tipps zum Umgang mit dem Häfft-Lernsystem. Weiterhin befindet sich ein Streifen mit bunten Vokabeln-Lernstickern in dem Heft drin. Diesen Streifen kann man heraustrennen und dazu verwenden, die zu lernende Vokabelspalte abzudecken .

 

Auf Seite 3 des Häffts findet man eine Übersicht der Klassenarbeitstermine sowie eine Notenübersicht. Auf Seite 4 kann man sich einen individuellen Lernplan zusammenstellen. Diese Übersicht finde ich persönlich sehr hilfreich bei der Vokabelarbeit.
Auf Seite 5 fängt das eigentliche Vokabelheft an. Oben auf der Seite steht immer ein englischer Spruch, unten auf der Seite Informationen zur Landeskunde auf Deutsch. Pro Seite gibt es zwei Spalten für jeweils englische und deutsche Vokabeln und zwanzig Zeilen. Jede Seite ist außerdem in vier Abschnitte mit jeweils fünf Zeilen unterteilt, weil sich Vokabeln in Fünfer-Gruppen leichter lernen lassen. Am Rand der Zeilen befinden sich kleine Kästchen, die man dazu benutzen kann, gewusste oder nicht gewusste Vokabeln abzuhacken und so den Lernerfolg zu kontrollieren. Oben rechts oder links auf der Seite sieht man ein kleines Symbol, zum Beispiel eine Schnecke, die man ausmalen kann und, nach Angaben des Herstellers, auch als Stütze zum Lernen verwenden kann.

In der Mitte des Häffts, ab Seite 28, findet man auf vierzehn Seiten landeskundliches und grammatikalisches Wissen. Auf Seite 28 befindet sich eine Karte Großbritanniens, auf Seite 38 eine Karte der USA. Listen mit unregelmäßigen Verben, idiomatische Wendungen und weitere Infomationen komplettieren das Ganze.

Auf der letzten Seite des Häffts kann man sich jene Vokabeln notieren, die einem besonders schwer fallen.

Insgesamt ist das Häfft sehr empfehlenswert und kann sehr gut zum Vokabellernen eingesetzt werden.

Geschichten erzählen mit „Story Cubes“

 

Geschichten erzählen ist eine der sogenannten Schlüsselkompetenzen in der Schule. Sowohl im Deutschunterricht ab der vierten Klasse als auch im Englischunterricht im Rahmen des mündlichen Ausdrucks ist es wichtig, zusammenhängende Texte zu produzieren.

Die StoryCubes leisten dabei unersetzliche Dienste. An dieser Stelle möchte ich den „Beginner-Set“ vorstellen, der aus neun Würfeln besteht und in einer orangefarbenen und sehr stabilen Verpackung mit Etui daherkommt.
Der Set setzt sich aus neun weißen Würfeln mit je sechs kleinen Piktogrammen zusammen. Die Bilder sind detailliert und liebevoll gestaltet. Sie sind nicht nur gemalt, was zum schnellen Abnutzen führen könnte, sondern in die Würfel gestanzt. Auf den Bildern ist z.B. eine Glühbirne zu sehen, ein Schaf oder eine Handlung, wie Schlafen oder Lachen. Die Würfel sind haptisch sehr angenehm, lassen sich gut rollen, sind relativ schwer und groß. Sie sind auch recht laut beim Rollen.
Ein großes Plus besteht auch darin, dass es bei der Marke StoryCubes viele andere Sets gibt, zum Beispiel Voyages oder Actions, die man nachkaufen kann, um das Repertoire zu erweitern. Die Schachtel mit den Cubes lässt sich hervorragend in einer überfüllten Lehrertasche transportieren, die Würfel rollen nicht heraus.

 

Die Methode im Unterricht ist folgende: der Schüler würfelt, ordnet dann die Symbole und erzählt eine Geschichte, ob in Englisch oder in Deutsch.
Schüler sind begeistert von dem Spiel. Es gibt auch eine App dazu, aber alle sprechen sich dafür aus, dass die „echten“ Würfel „cooler“ sind.

Hier eine Schülerin der Lernfabrik bei der Arbeit mit den StoryCubes: