Kurzfilm: „The Short Story of a Fox and a Mouse“

Zuerst zeigen Sie den Kurzfilm (6:20).

Besprechen Sie dann in Einzelheiten

 

  • wie der Fuchs sich am Anfang der Geschichte wohl fühlt und wie es visuell dargestellt ist
  • warum der Fuchs der Maus nachjagt
  • wie die zwei Eulen die Dynamik zwischen Fuchs und Maus verändern
  • welche Absichten die Eulen verfolgen
  • warum der Fuchs die Maus aus dem See rettet
  • warum die Maus auf die Eisscholle hüpft und nicht mehr unternimmt, um den Fuchs zu retten
  • was die Maus durch das Ablenkungsmanöver bewirkt
  • warum der Fuchs die Maus gegen die Eulen verteidigt
  • warum der Fuchs die Maus gehen lässt
  • ob der Fuchs die Maus von Anfang an überhaupt fressen wollte und ob es Belege dafür gibt

Dafür werden Sie etwa fünfzehn Minuten brauchen.

Schreiben Sie anschließend eine Zusammenfassung dieser Geschichte. Gehen Sie dabei auf die Motive des Fuchses und der Maus ein. Das dauert etwa 20 Minuten.

Wenn Sie noch Zeit haben, lassen Sie Ihren Schüler den Fuchs charakterisieren; dabei können Sie auch darauf eingehen, dass der Fuchs zwei Farben hat, die schneeweiße Farbe und das warme orange.

Sachbrief (Beschwerdebrief) mit YouTube-Video

Als erstes müssen Sie die Regeln für die Verfassung eines Sachbriefs an Hand eines Beispiels aus dem Schulbuch oder dem Arbeitsheft des Schülers erläutern:

  • die Formalitäten müssen unbedingt eingehalten werden
  • die Betreffzeile wird im Nominalstil verfasst
  • im Brief wird der Grund der Beschwerde genau und sachlich beschrieben

Das sollte etwa zehn Minuten einnehmen.

Dann zeigen Sie ein Video mit verschiedenen Unfällen, z.B. folgendes Video:

Die Schüler sind etwas geschockt und irritiert. Auf jeden Fall werden sie durch das Thema emotionalisiert. Das in doppelter Hinsicht gut: so zeigen Sie den Kleinen, dass man beim Sachbrief die eigenen Emotionen vernachlässigen muss, um sachlich zu bleiben, und gleichzeitig packen Sie den Schüler.

Daraufhin lassen Sie den Schüler einen Unfall aussuchen. So hat der Schüler das Gefühl, dass er mitentscheiden darf und nicht fremdgesteuert wird. Meine Schülerin hat den letzten ausgesucht. Der Schüler muss sich auch für eine Person entscheiden, aus dessen Sicht geschrieben wird.

Dann wird der entsprechende Unfall mehrmals zusammen angesehen. Vergessen Sie nicht, die Fehler des Sprechers zu verbessern. Der Schüler soll dann eine kleine Tabelle mit W-Fragen erstellen und die fehlenden Informationen selbst ergänzen, so dass diese vollständig sind. (Natürlich entsteht dadurch ein halb fiktiver Beschwerdebrief – worauf man ausdrücklich hinweisen sollte. Das Video dient nur als Inspiration.)

Das nimmt etwa zwanzig Minuten ein.

Daraufhin schreibt man dann gemeinsam den Sachbrief. Dabei kann man auch herausarbeiten, wie sich der verwendete Sachstil von dem senstationsgierigen Stil des Berichterstatters unterscheidet.

Für einen so kurzen Brief brauchen Sie höchstens zehn Minuten. In der beiliegenden PDF finden Sie ein Beispiel dazu.

 

Unfallbericht mit YouTube-Videos

Als erstes müssen Sie die Regeln eines Berichts an Hand eines Beispiels aus dem Schulbuch oder dem Arbeitsheft des Schülers erläutern:

  • in der Einleitung werden die W-Fragen beantwortet
  • im Hauptteil wird der Vorgang genau beschrieben
  • im Schluss werden die Folgen beschrieben
  • es wird im Präteritum geschrieben und im Sachstil

Das sollte etwa zehn Minuten einnehmen.

Dann zeigen Sie ein Video mit verschiedenen Unfällen, z.B. folgendes Video:

Die Schüler sind etwas geschockt und irritiert. Auf jeden Fall werden sie durch das Thema emotionalisiert. Das in doppelter Hinsicht gut: so zeigen Sie den Kleinen, dass man beim Bericht die eigenen Emotionen vernachlässigen muss, um sachlich zu bleiben, und gleichzeitig packen sie den Schüler .

Daraufhin lassen Sie den Schüler einen Unfall aussuchen. So hat der Schüler das Gefühl, dass er mitentscheiden darf und nicht fremdgesteuert wird. Meine Schülerin hat den ersten Unfall ausgesucht.

Dann wird der entsprechende Unfall mehrmals zusammen angesehen. Vergessen Sie nicht, die Fehler des Sprechers zu verbessern, und den Schüler darauf hinzuweisen, dass man „den Verletzungen erliegt“ und nicht „an den Verletzungen“. Der Schüler soll dann eine kleine Tabelle mit W-Fragen erstellen und die fehlenden Informationen selbst ergänzen, so dass diese vollständig sind.

Das nimmt etwa zwanzig Minuten ein.

Daraufhin schreibt man dann gemeinsam den Bericht. Dabei kann man auch herausarbeiten, wie sich der verwendete Sachstil von dem senstationsgierigen Stil des Berichterstatters unterscheidet.

Für einen so kurzen Bericht brauchen Sie höchstens zehn Minuten. In der beiliegenden PDF finden Sie ein Beispiel dazu.

 

Vorgangsbeschreibung mit einem Zaubertrick

Zuerst zeigt man dem Schüler den Zaubertrick:

Man braucht ein schwarzes Kästchen mit einem Chip und einem Shell (einem hohlen Chip), zum Beispiel aus diesem Set. Äußerlich gleichen sich diese. Beide Chips verschwinden unter dem schwarzen Kästchen. Das Kästchen wird hin- und hergeschoben, dabei kann man einen Zauberspruch aufsagen. Wenn man das Kästchen entfernt, ist einer der Chips verschwunden.

 

Das Kind macht große Augen. Wo ist der zweite Chip?! Damit der Schüler das herauszufinden kann, sollte man ihm das Kästchen und die Chips für einige Minuten überlassen. Um den Anlass der Vorgangsbeschreibung zu erschließen, kann man sich kurz darüber unterhalten, wann man solche Tricks zeigen könnte.

Darauf kann man am Tafelrand oder im Heft benötigte Wörter sammeln, also Chips, Shell, Zauberkästchen.

Das alles dauert etwa 10 Minuten.

Darauf schreibt man zusammen die Vorgangsbeschreibung und lässt den Schluss vorerst weg. Bei diesem kleinen und einfachen Trick wird das Verfassen etwa 20 Minuten einnehmen.

In den restlichen 15 Minuten  kann man dem Schüler noch einen zusätzlichen Chip geben, damit er selbst andere Trickvarianten zeigt. Um diese kann man dann die entstandene Vorgangsbeschreibung ergänzen und einen Schluss verfassen.

So hat der Schüler in 45 Minuten eine vollständige Vorgangsbeschreibung zu einem Trick geschrieben, einen Trick gelernt und gleichzeitig Spaß gehabt.

Short animation „Selfie Cat“ im Unterricht

Der kurze Animationsfilm „Selfie Cat“ ist im Deutschunterricht für mehrere Ziele geeignet. Er ist nur 3:21 Minuten lang und kostenfrei auf YouTube zu finden.

https://www.youtube.com/results?search_query=selfie+cat

Die Geschichte ist kurz und lustig: Ein Mädchen möchte ein Selfie von sich und ihrer geliebten Katze in einem Social Network posten und dafür viele Likes ernten. Die Katze möchte aber auf die Toilette. Es entbrennt ein kurzer Kampf zwischen dem Mädchen und der Katze, wobei ein schönes Bild entsteht. Die Katze postet dieses Bild zufällig mit einem Pfotendruck. Das Mädchen bekommt sehr viele Likes.

Dieser Kurzfilm ist sehr gut für eine Erzählanalyse im kleinen Rahmen geeignet. Im Rahmen von 45 Minuten kann man den Kurzfilm zu Beginn ein Mal zusammen anschauen. Dabei kann man sogar kurz das Licht ausmachen – fast wie im Kino. Gespannt schaut der Schüler zu.

Danach folgt die Besprechung des Kurzfilms. Dazu kann man ein vorgefertigtes Arbeitsblatt verwenden. Die Mühe, die man da investieren möchte, unterscheidet sich natürlich von Fall zu Fall. Pauschal empfehle ich, für alle Kurzfilme, die man einsetzen möchte, ein Arbeitsblatt zu erstellen oder meine Vorlage zu verwenden. Das ökonomisiert die Arbeit ungemein und macht Ihren Unterricht  nicht schlechter.

Wenn Sie mehr Zeit haben, können Sie auch ein aufwändiges AB erstellen und die einzelnen Szenen des Kurzfilms als Screenshots einbauen, um, beispielsweise, den Spannungsaufbau und die dramatische Wendung zu erläutern.