Sequenz Caesars „De bello Gallico“ – Zweite Stunde

Zu Beginn der zweiten Stunde der Sequenz sollten Sie Caesars Karriere bis zu dem Zeitpunkt schildern, als Caesar nach seinem Konsulat die Provinzen Illyrien und  Gallien erhielt.  Dazu kann man eine Biografie austeilen und gemeinsam lesen.

Rekurrieren Sie auf die Stunde, in der Sie ausführlich die Situation in Gallien geschildert haben. Caesars Strategie dort bestand aus folgenden Elementen:

  • Bündnisse mit freundlich gesinnten keltischen Stämme
  • Isolierung  feindlich gesinnter keltischer Stämme
  • Ausspielen eines Jeden gegen einen Jeden mit dem Ziel, alle Macht in den eigenen Händen zu akkumulieren

Daraufhin haben Sie zwei Möglichkeiten:

Entweder Sie fangen sofort mit dem Helvetischen Krieg an (bellum helveticum) und mit dem „Plan des Orgetorix“ oder Sie schauen erst diesen Kurzfilm an, der den militärischen Ablauf erklärt:

Beide Vorgehensweisen haben ihre Stärken und Schwächen. Den Kurzfilm zuerst zu zeigen kann bei wirklich schwachen Lerngruppen der richtige Weg sein. Dann wissen die Schüler, worum es geht, und das Übersetzen fällt ihnen einfacher.

Den Kurzfilm erst nach dem Übersetzen zu zeigen wird bei stärkeren Gruppen der richtige Weg sein, um das Wissen zu festigen und zu veranschaulichen.

Die militärischen Details und politische Verwicklungen werden vor allem Jungen faszinieren; Mädchen werden sich eher für  Cäsars Liebesleben interessieren. Wie Sie das bei der Behandlung des Gallischen Kriegs einbauen, darin besteht die besondere Herausforderung. Generell ist es besonders schwer, Mädchen für „De Bello Gallico“ zu begeistern.

Eine schöne Idee ist es, die Stunde mit einem Zitat über oder von Caesar abzuschließen. Dazu können Sie Catulls Gedicht verwenden:

Nil nimium studeo, Caesar, tibi velle placere,
nec scire, utrum sis albus an ater homo.

Ich bemühe mich nicht sonderlich darum, dir zu gefallen, Caesar.

 

 

 

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