Vorgangsbeschreibung mit einem Experiment

Für diese Stunde brauchen Sie ein Reagenzglas, ein Stück Papier und ein durchsichtiges Glas mit Wasser. Zeigen Sie dem Schüler das Experiment und lassen Sie ihn diesen Vorgang stichpunktartig aufschreiben. Bei echten vorgeführten Vorgängen in der Schule müssen die Schüler auch dazu im Stande sein, brauchbare Notizen anzufertigen. So trainiert der Schüler diese Fertigkeit bereits jetzt.

Rollen Sie das Papier zusammen und schieben Sie es in das Reagenzglas, bis es am Boden des Behälters angelangt ist. Drehen Sie das Reagenzglas mit der Öffnung nach unten und versenken Sie es im Wasser. Wenn Sie es herausholen, lassen Sie den Schüler überprüfen: das Papier ist trocken geblieben.

Der erwünschte Effekt bleibt nicht aus: der Schüler ist fasziniert und möchte das Experiment selbst ausprobieren.

Danach schreiben Sie gemeinsam eine Vorgangsbeschreibung, wobei in der Einleitung kurz der Anlass für die Anleitung angegeben wird, zum Beispiel ein Kindergeburtstag. Im Hauptteil werden die benötigten Materialien angeführt und der eigentliche Vorgang geschildert. An dieser Stelle ist es passend, Adverbialsätze und aufzählende, überleitende Adverbien wie „dann, darauf, anschließend“ zu verwenden. Zu einer guten Vorgangsbeschreibung gehört es, logische Zusammenhänge herzustellen. Das sollten Sie dem Schüler auch erklären und sofort an diesem Beispiel vorführen.

Für diese Vorgangsbeschreibung brauchen Sie ca. 45 Minuten. Der Schüler hat ein Experiment gemacht, sein Interesse für physikalische Vorgänge wurde gestärkt, er hat einen „Trick“ gelernt und eine komplette Vorgangsbeschreibung geschrieben.

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