Vorgangsbeschreibung mit einem Zaubertrick

Zuerst zeigt man dem Schüler den Zaubertrick:

Man braucht ein schwarzes Kästchen mit einem Chip und einem Shell (einem hohlen Chip), zum Beispiel aus diesem Set. Äußerlich gleichen sich diese. Beide Chips verschwinden unter dem schwarzen Kästchen. Das Kästchen wird hin- und hergeschoben, dabei kann man einen Zauberspruch aufsagen. Wenn man das Kästchen entfernt, ist einer der Chips verschwunden.

 

Das Kind macht große Augen. Wo ist der zweite Chip?! Damit der Schüler das herauszufinden kann, sollte man ihm das Kästchen und die Chips für einige Minuten überlassen. Um den Anlass der Vorgangsbeschreibung zu erschließen, kann man sich kurz darüber unterhalten, wann man solche Tricks zeigen könnte.

Darauf kann man am Tafelrand oder im Heft benötigte Wörter sammeln, also Chips, Shell, Zauberkästchen.

Das alles dauert etwa 10 Minuten.

Darauf schreibt man zusammen die Vorgangsbeschreibung und lässt den Schluss vorerst weg. Bei diesem kleinen und einfachen Trick wird das Verfassen etwa 20 Minuten einnehmen.

In den restlichen 15 Minuten  kann man dem Schüler noch einen zusätzlichen Chip geben, damit er selbst andere Trickvarianten zeigt. Um diese kann man dann die entstandene Vorgangsbeschreibung ergänzen und einen Schluss verfassen.

So hat der Schüler in 45 Minuten eine vollständige Vorgangsbeschreibung zu einem Trick geschrieben, einen Trick gelernt und gleichzeitig Spaß gehabt.

Weihnachts-Special

 

Kurz vor Weihnachten sind Schüler eher müde und gestresst, ferienreif sozusagen.
Deswegen ist es sinnvoll, etwas Lehrreiches und eher Putziges zu machen.
Mit zwei ganz einfachen Tricks gelingt das in jeder Jahrgangsstufe.
Mit dem Arbeitsblatt zum klassischen Zeichentrick „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“ und dem bei YouTube verfügbaren Kurzfilm kann man ca. 20 Minuten bis 45 füllen, je nach Wunsch. Das Arbeitsblatt kann man bunt ausdrucken, laminieren und mit einem Folienstift ausfüllen lassen, denn die Schüler bewahren solche ABs meist nicht auf und das bunte Drucken lohnt sich in dem Fall nicht.

Das Kurzvideo besteht aus einer sehr schönen Version des Weihnachtsliedes über den Karriere-Aufstieg eines Rentieres namens Rudolph sowie einem anschließenden Zeichentrick mit einem Gedicht über das besagte Rentier. Das Lied selbst ist eher einfach, auf dem Arbeitsblatt kann man dazu die Lücken ausfüllen lassen. Unten auf dem Blatt sieht man kleine Bilder und dazugehörige englische Wörter. Ab der 7. Klasse können Kinder durchaus die Lücken ausfüllen. Für jüngere Schüler ist es zu schwer.
Ältere Schüler können anschließend die Fragen zum Inhalt beantworten und das Gedicht erschließen.

Hier die Links zum AB und zum entsprechenden YouTube-Video:

http://busyteacher.org/21562-rudolf-the-red-nosed-reindeer-1948.html
https://www.youtube.com/watch?v=ytcqmTUwcK0&feature=youtu.be

Schließlich können Sie Ihren Schülern gemeinsam mit Rudolph wünschen:

Merry Christmas!

Zauberkästen im Unterricht

Zaubertrickssets können sich  für Lehrer als sehr nützlich und vielseitig einsetzbar erweisen.

Ich möchte den Kasten Magic XXL von Ravensburger vorstellen sowie den Zauberkasten Simsala.

Magic XXL von Ravensburger  

Dieser Kasten bietet 14 eher einfache Tricks. Das Set besteht aus fünf Zauberchips, einem Zauberwürfel, einem roten Zauberkästchen, zwei grünen Zauberkappen, zwei blauen Ringen, einem Spateln, drei oder vier kleinen, flachen Zauberchips und zwei kleinen roten „Zaubereimern“ und einem schwarzen Zauberkästchen. Außerdem gehören ein paar Zauberkarten und eine runde gelb-rote Karte dazu. Die Anleitungen zu den Tricks findet man auf praktischen Pappkarten auf Deutsch. Außerdem kann man durch ein paar Aufsätze den Zauberkasten vor den Augen des Publikums verstecken.  Ich finde, dass die meisten Tricks wirklich gelingen und nicht nur auf optischen Täuschungen beruhen, sondern wirklich nur mit Hilfe des nötigen Zubehörs gelingen. Ich habe etliche Zaubertricks ausprobiert und kann mit Sicherheit behaupten: man errät nicht sofort, wie der Trick funktioniert.

Zu einem Trick habe ich sogar eine 45-Minuten-Deutschstunde zur Vorgangsbeschreibung konzipiert.

Zauberkasten Simsala

Der zweite Zauberkasten, Simsala, bietet neben etlichen Tricks mit zwei großen Zauberkästen, einem Zauberstab, vielen Holzperlen und Zauberkarten sowie Zauberschnüren, Zauberbeuteln und einigen weiteren Features vor allem eine mehrsprachige Anleitung. Diese kann man hervorragend im Englischunterricht  einsetzen.

Zauberkästen kann man auch bei fortgeschrittenen Englisch-Schülern für die Erklärung der Zeiten gut einsetzen, da es bei den Zaubertricks ja um Vorgänge geht, die sich gut und konkret beschreiben lassen.

 

Originallektüre im Deutschunterricht

Wie bringt man Schüler dazu, im gymnasialen Deutschunterricht Originallektüre zu lesen? Antwort: Wahrscheinlich gar nicht.

Zitat Schülerin: „In der Zehnten haben wir „Die Räuber“ lesen müssen. Niemand hat das Buch gelesen, außer mir. Ich bereue es immer noch.“
Ihr Plan ist nun, „Faust“-Lektüre um jeden Preis zu vermeiden.

Die Realität sieht so aus, dass die Sprache unserer deutschen Klassiker sich mittlerweile dermaßen drastisch vom Neuhochdeutschen unterscheidet, dass der Schüler sehr viele Erläuterungen und Worterklärungen braucht und oft auch den Satzbau nicht „blickt“. Schüler sehen das realistisch und sagen selbst, dass sie eine „Übersetzung in ihre Sprache“ brauchen, um den Text zu verstehen.

Deutsche Originallektüre verlangt nach inhaltlicher Vorentlastung. Die Schüler müssen wissen, was in dem Buch passiert, bevor sie an das Lesen des Textes gehen. Die Besseren und Literaturinteressierten werden dann den Klassiker lesen, die Schlechteren wissen zumindest, worum es da geht.

Zu dieser Vorentlastung führen vier Wege:

1. Bei Dramen bieten sich Aufführungen oder Aufzeichnungen von Aufführungen an. Ein Drama muss sowieso gesehen und nicht gelesen werden.

2. Reclam-Verlag bietet mit dem Projekt „Sommers Weltliteratur to go“ tolle Kurzfilme, die literarische Werke in Zusammenfassung anbieten. Schüler schauen sich diese Kurzfilme auch freiwillig an, das ist ein guter Start.

3. Klett-Verlag bietet eine Reihe „Klassiker trifft Comic“, in der das Problem der Vorentlastung durch einen der Lektüre vorangehenden Comic gelöst ist.

4. Zahlreiche Lektüreschlüssel ermöglichen es, in kurzer Zeit eine gute Zusammenfassung des Werks zu lesen.

5. Der Klassiker wird in Form einer Graphic Novel im Unterricht gelesen und anschließend mit dem Original verglichen.

Diese Materialien und Medien werden getestet und die Ergebnisse werden in weiteren Artikeln hier präsentiert.

Caesars „De bello Gallico“ mit Comics

 

Caesars „De bello Gallico“ ist eine schwierige Lektüre, stellenweise ziemlich trocken und sprachlich anspruchsvoll. Michaela Hellmich, die Verfasserin des Comics, hat bewundernswerte Arbeit geleistet: Sie hat Caesar tatsächlich als didaktisch aufbereitete Lektüre hervorragend umgesetzt.
Auf der einen Seite findet man einen Schwarz-Weiß-Comic mit vereinfachtem Text. Diesen kann man übrigens auch schon in der 8. Klasse einsetzen, um Schüler mit Caesars „De bello Gallico“ bekannt zu machen. Die Bilder sind genau und gut gemacht, manchmal lustig, geben auch die Charaktere gut wieder. An einigen Stellen sind sinnvolle visuelle Erläuterungen eingebaut, damit man den Inhalt besser nachvollziehen kann. Es gibt auch eine Karte zum Selbstbearbeiten. So kann sich der Schüler auch viel mehr unter abstrakten Begriffen vorstellen, auch geografische Verhältnisse werden klarer. Die handelnden Charaktere bekommen ein Gesicht und das alles erleichtert die Lektüre ungemein.
Auf der gegenüberliegenden Seite findet man den Originaltext mit Angaben, Aufgaben zur Sprache und Texterschließung sowie Aufgaben zu Textverständnis und Interpretation. Die Aufgaben sind zum Großteil gut gemacht und regen zur Sprach- und Inhaltsanalyse an.
Gut ist auch, dass die Illustrationen in schwarz-weiß gehalten sind, so dass beim Kopieren der Charme der Bilder nicht verloren geht, was manchmal beim Kopieren bunter Bilder passiert. Da hat die Autorin wirklich mitgedacht.

Manche Aufgaben,wie zum Beispiel „Verfasse den Tagebucheintrag eines Germanen“, sind der jetzigen zweifelhaften Mode, Interpretation über die Identifikation mit der fiktiven Gestalt auszuarbeiten, geschuldet. Natürlich muss man auch erwähnen, dass der Schüler durch die Vorlage einer visuellen Umsetzung der Möglichkeit beraubt wird, sich selbst etwas vorzustellen. Diese Einschränkungen empfinde ich aber als minimal, denn selbst gute Lateinschüler können sich nur schwer etwas unter Caesars Texten vorstellen.

Ich persönlich habe Caesars „De bello Gallico“ durch dieses Heft für mich neu entdeckt und empfehle es jedem Nachhilfelehrer zur begleitenden Lektüre.

Das Heft kostet 14 Euro und ist jeden einzelnen Euro wert.

Hier können Sie einen Blick ins Buch werfen:
https://www.amazon.de/Caesar-Gallische-Krieg-Comic-Caesar-Lekt%C3%BCre/dp/3525710208/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1507209929&sr=8-1&keywords=hellmich+michaela

Lateinische Grammatik effektiv üben

 

Gezielte, isolierte Übungen zu einzelnen Phänomenen sind immer noch die beste Möglichkeit, lateinische Grammatik zu wiederholen. Zur selbstständigen Arbeit braucht man beigelegte Lösungen und viele Übungen, die nach Schwierigkeitsgrad aufbauend angeboten werden.

Diese Anforderungen erfüllt „Durchstarten Latein: Grammatikübungsbuch“ von Oliver Hissek und Dr. Wolfram Kautzky voll und ganz. Hervorragende Grammatikwiederholung für alle Lernjahre (für das erste Lernjahr ist es allerdings nicht geeignet), ausreichend Übungsmaterial, beigelegte Lösungen. Mit etwas Phantasie kann man eine Wiederholung der verschiedener Mythen und römischer Geschichte einbauen. Das DINA4-Format und die schwarz-weiße Gestaltung sind toll zum Kopieren geeignet. Ich nutze das Buch seit zehn Jahren und bin sehr zufrieden damit.
Achtung: Nicht zu verwechseln mit „Durchstarten Latein: Couchbuch“ des gleichen Verlags. Dieses enthält sehr viele Grammatikerklärungen und viel weniger Übungen, als nötig. Ich halte es deswegen für eine schlecht Geldanlage.

Hier können Sie einen Blick ins Buch werfen:
http://www.veritas.at/sbo/ebook/px/15773/files/assets/basic-html/index.html#8

Vokabelmerkhilfen für Latein

„Kaputt ist der Kopf“ ist ein Buch von Oliver Geisselhart und Helmut Lange. Das Format ist DINA5.
Pro Stunde kann man mit diesen Buch – so das Versprechen auf dem Einband – hundert und mehr Vokabeln lernen. Das ist einer besonderen Methoden geschuldet, welche die Verfasser natürlich bewerben: mit Hilfe einer Eselsbrücke soll man sich zu jedem lateinischen Wort ein Bild vorstellen und so das Wort in seinem Gehirn verankern. Dementsprechend ist das Buch als eine Art Wörterbuch für Eselsbrücken zu verstehen.

Bis Seite 56 wird die besondere Merkmethode der Autoren vorgestellt und erläutert.
Auf Seite 56 wird genau erklärt, wie die Eselsbrücken zu verstehen sind.
Ab Seite 57 geht es los. Rotgedruckt stehen da die lateinischen Wörter, schwarzgedruckt die deutsche Eselsbrücke mit Übersetzung.

Die Qualität der angebotenen Eselbrücken schwankt. „Kaputt ist der Kopf“ – die Eselbrücke, die dem Buch seinen Namen gegeben hat – finde ich fast schon genial. Einige andere Eselsbrücken, hingegen, zum Beispiel „cubare – die Kuh liegt auf der Bahre“ doch etwas merkwürdig. Manche sind arg künstlich konstruiert, zum Beispiel „cura – Weil ich Sorgenfalten habe, muss ich zur Kur“ oder „hostis: Horst is‘ der Feind“. Der arme Horst muss im Deutschen sein „r“ verlieren, um als Eselsbrücke zu dienen.
Das ist generell ein Problem: viele der angebotenen Eselsbrücken sind phonetisch, d.h. kommen durch Gleichklang von Wörtern oder Silben zu Stande.
Dann gibt es auch vereinzelt Hämmer wie: „ignorare: Ich weiß nichts vom IGel, der nach NOrden zu seinem HAREm wandert“ aber auch Perlen wie „iam: Heute schon gejammert?“

Der Kauf dieses Buchs hat mir persönlich und auch meinen Schülern einige lustige Momente beschert. Ich würde aber nur diejenigen Wörter nachschlagen und mir auf diese Weise merken, die ich anders nicht in meinen Kopf bekommen. Sonst ist der Aufwand zu hoch.

Hier können Sie einen Blick ins Buch werfen:

Vokabelheft „Häfft“ für Englisch

Um Vokabeln zu lernen, gibt es bekanntlich viele verschiedene Methoden. Eine der gängigsten ist es, die zu lernenden Vokabeln in einem Heft zu notieren und daraufhin zu lernen. Üblich ist es auch in der Schule, Vokabeln in ein Heft abschreiben zu lassen, um eine erste Bekanntschaft mit den Wörtern machen zu lassen.
Die gängigen Vokabelhefte sind leider ziemlich trist: ein kleines Heft mit zwei Spalten.
Ich möchte ein Gegenprogramm dazu vorstellen: das VokabelHäfft Englisch aus der bekannten Häfft-Reihe.

Dieses Vokabelhäfft gibt es in verschiedenen Formaten, im Folgenden geht es um die Variante DINA5-Format. Das Heftchen hat einen bunten Umschlag mit typischen Londoner Bauwerken und lustigen Comic-Figuren darauf. Auf dem Umschlag innen findet man Tipps zum Umgang mit dem Häfft-Lernsystem. Weiterhin befindet sich ein Streifen mit bunten Vokabeln-Lernstickern in dem Heft drin. Diesen Streifen kann man heraustrennen und dazu verwenden, die zu lernende Vokabelspalte abzudecken .

 

Auf Seite 3 des Häffts findet man eine Übersicht der Klassenarbeitstermine sowie eine Notenübersicht. Auf Seite 4 kann man sich einen individuellen Lernplan zusammenstellen. Diese Übersicht finde ich persönlich sehr hilfreich bei der Vokabelarbeit.
Auf Seite 5 fängt das eigentliche Vokabelheft an. Oben auf der Seite steht immer ein englischer Spruch, unten auf der Seite Informationen zur Landeskunde auf Deutsch. Pro Seite gibt es zwei Spalten für jeweils englische und deutsche Vokabeln und zwanzig Zeilen. Jede Seite ist außerdem in vier Abschnitte mit jeweils fünf Zeilen unterteilt, weil sich Vokabeln in Fünfer-Gruppen leichter lernen lassen. Am Rand der Zeilen befinden sich kleine Kästchen, die man dazu benutzen kann, gewusste oder nicht gewusste Vokabeln abzuhacken und so den Lernerfolg zu kontrollieren. Oben rechts oder links auf der Seite sieht man ein kleines Symbol, zum Beispiel eine Schnecke, die man ausmalen kann und, nach Angaben des Herstellers, auch als Stütze zum Lernen verwenden kann.

In der Mitte des Häffts, ab Seite 28, findet man auf vierzehn Seiten landeskundliches und grammatikalisches Wissen. Auf Seite 28 befindet sich eine Karte Großbritanniens, auf Seite 38 eine Karte der USA. Listen mit unregelmäßigen Verben, idiomatische Wendungen und weitere Infomationen komplettieren das Ganze.

Auf der letzten Seite des Häffts kann man sich jene Vokabeln notieren, die einem besonders schwer fallen.

Insgesamt ist das Häfft sehr empfehlenswert und kann sehr gut zum Vokabellernen eingesetzt werden.

Geschichten erzählen mit „Story Cubes“

 

Geschichten erzählen ist eine der sogenannten Schlüsselkompetenzen in der Schule. Sowohl im Deutschunterricht ab der vierten Klasse als auch im Englischunterricht im Rahmen des mündlichen Ausdrucks ist es wichtig, zusammenhängende Texte zu produzieren.

Die StoryCubes leisten dabei unersetzliche Dienste. An dieser Stelle möchte ich den „Beginner-Set“ vorstellen, der aus neun Würfeln besteht und in einer orangefarbenen und sehr stabilen Verpackung mit Etui daherkommt.
Der Set setzt sich aus neun weißen Würfeln mit je sechs kleinen Piktogrammen zusammen. Die Bilder sind detailliert und liebevoll gestaltet. Sie sind nicht nur gemalt, was zum schnellen Abnutzen führen könnte, sondern in die Würfel gestanzt. Auf den Bildern ist z.B. eine Glühbirne zu sehen, ein Schaf oder eine Handlung, wie Schlafen oder Lachen. Die Würfel sind haptisch sehr angenehm, lassen sich gut rollen, sind relativ schwer und groß. Sie sind auch recht laut beim Rollen.
Ein großes Plus besteht auch darin, dass es bei der Marke StoryCubes viele andere Sets gibt, zum Beispiel Voyages oder Actions, die man nachkaufen kann, um das Repertoire zu erweitern. Die Schachtel mit den Cubes lässt sich hervorragend in einer überfüllten Lehrertasche transportieren, die Würfel rollen nicht heraus.

 

Die Methode im Unterricht ist folgende: der Schüler würfelt, ordnet dann die Symbole und erzählt eine Geschichte, ob in Englisch oder in Deutsch.
Schüler sind begeistert von dem Spiel. Es gibt auch eine App dazu, aber alle sprechen sich dafür aus, dass die „echten“ Würfel „cooler“ sind.

Hier eine Schülerin der Lernfabrik bei der Arbeit mit den StoryCubes:

„Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“

Zu der bekannten Buchreihe „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, die auf der sogenannten Zwiebelfisch-Kolumne basiert, gibt es einige Spielvarianten.
Ich möchte zwei davon vorstellen. Die erste besteht im Wesentlichen aus Kärtchen mit kniffligen Fragen zum deutschen Sprachgebrauch und einem kleinen Gerät, um die Antworten zu entziffern. Dazu gibt es noch Kärtchen mit „richtig“ oder „falsch“ sowie rote Spielchips. Ich finde es gut gemacht und spiele dieses Spiel gern mit älteren Schülern. Die Fragen sind nicht zu einfach und es macht extra Spaß, das Kärtchen in das „Kartenlesegerät“ hineinzuschieben, um herauszufinden, ob man recht hatte. Super Lernspiel und kostet nur 11,99€ bei Amazon.

Das zweite Spiel aus dieser Reihe besitze ich auch. Es kommt in einer großen, grünen Schachtel daher und hat, im Gegensatz zum ersten Spiel, sogar ein Spielbrett.

Dazu gibt es auch Karten mit Fragen, die teilweise wirklich knifflig sind und sich oftmals um Wortetymologie, d.h. um die Herkunft der Wörter drehen. Wenn ich dieses Spiel mit Schülern spiele, lasse ich den schön gestalteten Spielplan weg und benutze nur die Fragekarten und die Chips.
Die Kritik der Rezensenten bei Amazon, das Spiel sei pure Geldmacherei, kann ich nicht nachvollziehen. Die Fragen sind beantwortbar und herausfordernd.

Beide Spiele sind wirklich gut gemacht und gestaltet und ziemlich anspruchsvoll. Obwohl das zweite Spiel 8,99€ kostet, habe ich es gebraucht fast umsonst bekommen smiley.